"Schon der erste Tag steckte voll angenehmer Überraschungen."

Die Ankunft in Aub entpuppte sich als Reise in die Historie. Am denkmalgeschützten Marktplatz erwartete uns ein restauriertes Anwesen aus dem 18. Jh., eine ehem. Tafernwirtschaft, in der sich heute das Fortbildungszentrum "ars musica aub" und das Gasthaus "Zum Hirschen" befinden. Vor allem gefielen uns auch die zwar schlicht aber stilvoll möblierten Zimmer. Alle hatten wunderbar geschlafen.


"Das gute Frühstück machte Laune für den ersten Arbeitstag,
schließlich waren wir ja zu einer Fortbildung gekommen."

Für das leibliche Wohl war auch in den nächsten Tagen bestens gesorgt.

Durch die zweckmäßigen Räume unterschiedlicher Größe - von kleineren Einheiten für Workshops bis zum Saal für 80 Personen - gab es zahlreiche, individuelle Möglichkeiten, unser Programm sinnvoll und anregend zu gestalten. Wir waren rundum gut versorgt.


Ars Musica erlebten wir in den nächsten Tagen nicht nur als Fortbildungszentrum, sondern als einen Ort mit ganz eigener Atmosphäre, dessen liebevoll erneuertes, historisches Ambiente kulturelle und menschliche Begegnung in besonderer Weise ermöglicht und fördert. Sehr genossen haben wir die hier gepflegte Eßkultur. Die Vollwertküche des "Hirschen" bot vom einfachen Kuressen bis zum raffinierten Menü immer genau das richtige, übrigens auch vegetarisch!


Überall gab es viel zu entdecken.

Fast schade, daß uns die Fortbildung so in Anspruch nahm. Wir hätten mit etwas mehr Zeit gerne noch vieles unternommen. Viel Spaß machten spontan veranstaltete Konzertabende.

Am Nachmittag durchstreiften wir die historische Altstadt mit ihren romantischen Plätzen, Brunnen, Türmen und Toren - oder machten ausgedehnte Spaziergänge zur Reichelsburgruine, zur Kunigunden-Kapelle und ins naturgeschützte Gollachtal.

Abends saßen wir oft noch stundenlang zusammen, führten lebhafte Gespräche und hatten einige Male spät nachts genau die Ideen, die wir in den Arbeitsgruppen vergeblich gesucht hatten. Die lauen Sommerabende verbrachten wir sehr vergnüglich im Biergarten unter den alten Kastanienbäumen oder vor dem Marktbrunnen. Auf Wunsch öffnete sich uns auch die Kellerbar und wir veranstalteten eine heiße Nacht in der Gewölbedisco. Wer wollte hatte volles Programm.